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VORAUSschau
Ausgabe 03 · 15.08.2026
Nachricht · 15.08.2026 · 2 Min. Lesezeit

KI als Schreibhilfe

KI als Schreibhilfe

Ein Angebot formulieren, eine Kundenmail beantworten, einen Social-Media-Post texten – für viele Betriebe sind das die Aufgaben, die abends liegen bleiben. KI-Textwerkzeuge wie ChatGPT nehmen Ihnen den schwersten Teil ab: den Anfang. Statt vor dem leeren Blatt zu sitzen, geben Sie ein paar Stichworte ein und bekommen einen ersten Entwurf in Sekunden.

Wichtig ist die richtige Erwartung: Die KI schreibt keinen fertigen Text, den Sie blind übernehmen. Sie liefert ein Gerüst, das Sie verfeinern. Das spart trotzdem den Großteil der Zeit.

Der Drei-Schritte-Workflow

1Füttern

Geben Sie der KI Kontext: Wer sind Sie, wer ist der Empfänger, was soll der Text erreichen? Beispiel: „Schreibe eine freundliche Antwort an einen Kunden, der nach dem Preis für eine Badsanierung fragt. Wir sind ein Handwerksbetrieb und legen Wert auf Sauberkeit und Termintreue.“

2Verfeinern

Gefällt der Entwurf noch nicht? Sagen Sie es: „kürzer“, „weniger förmlich“, „mit einem konkreten Beispiel“. Die KI bessert nach, so oft Sie wollen.

3Veredeln

Lesen Sie den Text laut und machen Sie ihn zu Ihrem: Ihre Formulierungen, Ihr Tonfall, Ihre Details. So klingt es nach Ihnen – nicht nach Maschine.

Geben Sie niemals sensible Kundendaten in öffentliche KI-Tools ein. Und veröffentlichen Sie keinen Text ungelesen – die KI erfindet gelegentlich Fakten. Der letzte Schliff bleibt immer beim Menschen.

Quick-Win


Nehmen Sie sich Ihre häufigste Standard-Mail vor – etwa die Antwort auf eine Preisanfrage. Lassen Sie sich drei Varianten schreiben und wählen Sie die beste als Vorlage.

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