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Nachricht · 25.08.2026 · 5 Min. Lesezeit

EU AI Act? Erledigt. Aufwand? Minimal.

EU AI Act? Erledigt. Aufwand? Minimal.

Es begann mit einer harmlosen Frage

Neulich in einer Beratung. Es ging – wie so oft in diesen Tagen – um Künstliche Intelligenz. Und irgendwann fiel der Satz, der aktuell in vielen Besprechungsräumen fällt:

„Moment mal – müssen wir unsere Leute eigentlich in Sachen KI schulen?"

Kurze Antwort: Ja, sagt der EU AI Act. Der verpflichtet Betriebe bereits seit Februar 2025, KI-Kompetenz bei ihren Mitarbeitenden aufzubauen (Art. 4, das berühmte „AI Literacy"-Gebot). Und seit dem 2. August 2026 ist damit auch Schluss mit gemütlich: Die Pflicht wird durchgesetzt. Zwar hat der „Digital Omnibus" die Sache von einer strengen Nachweis- zu einer Förderpflicht entschärft – aber „fördern" heißt eben auch: zeigen können, dass man es tut.

Klingt nach Projekt, nach Budget, nach Aufwand? Genau da setzt diese Geschichte an. Denn die eigentlich spannende Frage kam direkt hinterher: „Und wie kommen wir dieser Verpflichtung jetzt nach?"

Der Klassiker wäre gewesen: ein Konzept. Wir haben stattdessen gebaut.

Man kennt das Muster: Erst ein Workshop, dann ein Anforderungskatalog, dann drei Angebote von Schulungsanbietern, dann ein halbes Jahr später der erste Kurs. Dazu hatten wir keine Lust – und der Kalender (Stichwort: 2. August) auch nicht.

Also entstand schnell die Idee eines Web-Based-Trainings (WBT): ein kompakter Online-Kurs, den Mitarbeitende im eigenen Tempo durcharbeiten – am Rechner, Tablet oder Smartphone. Ohne Benutzerkonto, ohne Installation, ohne Seminarraum mit trockenen Keksen.

Der Clou: Wir haben das WBT mit Hilfe von KI erstellt. Ein KI-Training, gebaut mit KI – wenn das keine gelebte Kompetenzförderung ist, was dann? Als technisches Fundament für die Verwaltung diente datenbankgestalter.de. Und weil moderne Werkzeuge moderne Geschwindigkeit erlauben: Nach wenigen Tagen stand das fertige Tool. Nicht Monaten - sondern nach Tagen!

Was das WBT „KI-Wissen" kann

Der Kurs vermittelt in fünf Modulen praxisnah das Grundwissen, das der Gesetzgeber im Sinn hat – und das Mitarbeitende im Alltag tatsächlich brauchen:

1Was KI kann und was nicht

Erwartungsmanagement, freundlich verpackt

2Der Rechtsrahmen in verständlich

EU AI Act ohne Juristendeutsch

3Daten, Grenzen, rote Linien

was nie in den Prompt gehört

4Praxis: gute Ergebnisse erzielen

vom Zufallstreffer zum Werkzeug

5Regeln für unseren Betrieb

das Ganze im eigenen Haus verankert

Am Ende wartet ein Abschlusstest, der erst freigeschaltet wird, wenn alle Module durchgearbeitet sind. Wer besteht, bekommt eine Abschlussurkunde – der saubere Nachweis gegenüber Auditoren, Prüfstellen oder der eigenen Geschäftsleitung.

Und weil Datenschutz nicht erst im Modul 3 anfängt: Der Fortschritt jeder Person läuft zentral in der eigenen Datenbank zusammen (bestanden / nicht bestanden), persönliche Punktzahlen werden bewusst nicht gespeichert, die inhaltliche Auswertung erfolgt ausschließlich anonymisiert. Vor dem ersten Modul holt der Kurs eine dokumentierte Einwilligung ein. Kein Datenschutz-Kopfzerbrechen, versprochen.

Warum das Thema größer ist, als viele denken

Ein Blick in die Zahlen zeigt, wie groß die Lücke zwischen KI-Einsatz und KI-Schulung tatsächlich ist:

Einsatz von KI im Tagesgeschäft

Laut Bitkom setzen 41 % der deutschen Unternehmen KI bereits aktiv ein, weitere 48 % planen den Einsatz (Bitkom, KI-Studie 2026).

Schulungsaktivitäten bei kleinen und mittelständischen Unternehmen

Gleichzeitig bilden nur 14 % der Unternehmen alle oder fast alle Beschäftigten in Digitalkompetenzen weiter – zwei Drittel schulen lediglich vereinzelt (Bitkom, März 2026).

Keine Lust auf Fortbildung

Und: 40 % der Unternehmen berichten, dass ihre Beschäftigten keine Lust auf solche Fortbildungen haben (ebd.).

Anders gesagt: Fast jeder nutzt KI, kaum jemand schult flächendeckend – und die Motivation ist ausbaufähig. Genau deshalb muss eine Schulung niedrigschwellig sein: kurz, verständlich, ohne Anmeldehürden, jederzeit machbar. Ein WBT eben. Wie Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst es formuliert: Digitalisierung gelingt nur, wenn „die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgenommen werden". Mitnehmen heißt hier: den Kurslink schicken, nicht den Seminarkalender.

So läuft es ab – in vier Schritten

Als Plattform habe ich datenbankgestalter.de verwendet, da hier bereits die entsprechenden Funktionalitäte vorhanden waren. Lediglich ein "kleiner Balkon" musste angebaut werden. Wenn Du ebenfalls von den Möglichkeiten profitieren möchtest, dann melde Dich an und gehe wie folgt vor:

Kurs anlegen

Aus der Vorlage „KI Wissen" in wenigen Minuten eine eigene Datenbank für den Betrieb erstellen.

Mitarbeitende eintragen

Name und E-Mail genügen – der persönliche Zugangs-Token und Kurslink entstehen automatisch.

Link verteilen

Per E-Mail, Intranet oder QR-Code. Anmeldung mit E-Mail und Token – kein Passwort, kein Konto.

Fortschritt verfolgen & Nachweis sichern

In der eigenen Datenbank sehen, wer durch ist. Urkunde abheften. Fertig.

Das Beste zum Schluss: der Preis für Nachmacher

Jetzt der Teil, bei dem Schulungsanbieter kurz schlucken: Das WBT „KI-Wissen" steht allen Nutzern von datenbankgestalter.de im Rahmen ihres Abos zur Verfügung – neben vielen anderen Tools. Und zwar schon im günstigsten Abo für 25 Euro im Jahr. Nicht pro Person. Nicht pro Monat. Im Jahr!

Zum Vergleich: Eine einzelne externe Tagesschulung wird gern mit 800 bis 1.500 Euro veranschlagt – pro Termin, wohlgemerkt. Da darf man schon mal die Stirn runzeln, wie günstig gelebte Compliance sein kann, wenn man sie pragmatisch angeht.

Was du daraus mitnehmen kannst

Diese Geschichte ist für mich ein Paradebeispiel dafür, wie Beratung heute funktionieren sollte:

Vom Problem zum Produkt

nicht vom Problem zum Papier

KI als Werkzeug, nicht als Buzzword

das Training wurde selbst mit KI gebaut, in Tagen statt Monaten

Compliance als Nebenprodukt guter Prozesse

wer sauber dokumentiert, hat den Nachweis automatisch

Wiederverwendung von Tools

wer modular und konfigurierbar eine App baut, verbaut sich nichts

Wenn du also gerade vor der Frage stehst „Wie kommen wir der KI-Fortbildungspflicht nach?" – oder vor irgendeiner anderen Frage, die nach einer pragmatischen, schnellen Lösung ruft: Sprich mich an. Manchmal steht die Antwort schon nach wenigen Tagen im Browser und das Bankkonto wurde auch noch geschont.


Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Den konkreten Schulungsbedarf deines Betriebs klärst du bitte im Einzelfall.

Quellen: Bitkom, „Künstliche Intelligenz in Deutschland – Studienbericht 2026"; Bitkom-Presseinformation „Weiterbildung zu Digitalthemen" (19.03.2026); Bitkom-Presseinformation zur Digitalisierung der Wirtschaft (03/2026).

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